Elternratgeber: Einschlaftipps
Viele Eltern machen es dem Kind zu warm. Die offiziell empfohlene Zimmertemperatur liegt zwischen 16-20 Grad Celsius. Verwenden Sie also unbedingt ein Zimmer-Thermometer, um eine Zimmertemperatur von bis zu 20 Grad Celsius einzuhalten. Sie tun dem Kind nichts Gutes, wenn Sie die Raumtemperatur von 20 Grad Celsius überschreiten. Ein Kind kann besser schlafen, wenn es sich beschützt, geliebt und geborgen fühlt. Um Einschlafprobleme auszuschließen, die mit Hunger zu tun haben, sollten Sie das Kind vor dem Einschlafen füttern. Babys wachen häufig auf, weil Sie Hunger haben und gefüttert werden wollen. Man könnte sich z.B. mit jemanden in der Nähe des Kindes unterhalten. Oder erzählen Sie dem Kind mit ruhiger, warmer und verständnisvoller Stimme von Ihrem Tagesablauf, oder eine gute Geschichte oder eine Erzählung aus einem Märchenbuch. Das Kind sollte auf einer Matratze schlafen die atmungsaktiv und saugfähig ist. Ihr Kind schläft besser, wenn es trocken ist. Wenn Sie das Kind rhythmisch bewegen, fühlt es sich instinktiv wohl und es beruhigt sich. Wenn Sie vor dem Schlafengehen immer die gleichen Dinge tun, dann kann sich das Baby auf die kommende Schlafphase einstellen. Würde das Kind auf dem Bauch liegen, könnte es vielleicht Atemprobleme bekommen und schlechter einschlafen. Dies gilt vor allem bei Neugeborenen. Das Risiko des plötzlichen Kindstodes ist in der Bauchlage nachweislich höher als in anderen Schlafpositionen. Manchmal quengeln die Kleinen für einige Minuten und beruhigen sich dann schnell. Vor allem passiert dass, wenn Sie gerade von etwas Unangenehmen träumen. Ein unnötiges Einschreiten, würde dass Kind nur noch mehr irritieren. Warten Sie also ab, bevor Sie etwas unternehmen. Meistens beruhigt sich das Kind von alleine und hört auf zu quengeln. Mützchen stauen die Wärme und können so zur Überhitzung des Kindes führen. Wenn es dem Kind zu warm ist, dann schläft es schlecht. Häufiges Schmusen mit dem Kind vor dem Schlafengehen beruhigt das Kind. Es fühlt sich geliebt und umsorgt. Um Stress zu vermeiden, sollten Sie älteren Babys erlauben, sich auszutoben. Ein zu frühes Ins-Bett-legen kann eine reine Schrei-Orgie auslösen. Wenn sich Ihr Kind genügend ausgetobt hat, dann wird es von alleine müde genug sein, um leicht einschlafen zu können. Kleineren Babys kann man etwas zum ansehen, anfassen oder spielen geben. Wenn das nicht hilft, dann nehmen Sie Ihr Kind auf den Arm und zeigen Sie auf verschiedene Gegenstände im Raum. Die Gegenstände können auch etwas weiter weg sein. Gehen Sie in verschiedene Räume oder auch mal raus. Versuchen Sie die Aufmerksamkeit des Kindes auf verschiedene Sachen zu lenken, indem Sie z.B. darauf zeigen und es mit einer ruhigen, warmen und verständnisvollen Stimme benennen. Z.B. kann ein getragenes T-Shirt der Mutter, dem Kind helfen einzuschlafen, da es durch den Geruch der Mutter beruhigt wird. Lassen Sie die Windeln in der Nacht ruhig etwas voller werden, damit das Kind nicht zu häufig und damit unnötig aufgeweckt wird. Nachdem das Kind etwas getrunken hat, kann es sein, dass sich Luft angesammelt hat. Diese Luft kann sich sehr störend auf das Kind auswirken, vor allem weil es hinterher zu Bauchschmerzen kommen kann. Massieren Sie dem Kind, zwischen dem Trinken, den Rücken in Kreisbewegungen und klopfen Sie ihm ab und zu leicht auf diesen, damit es das Bäuerchen machen kann. Schreien ist das Signal für Eltern, dass etwas nicht stimmt. Kümmern Sie sich darum und versuchen Sie, herauszufinden, was verkehrt sein könnte (Siehe Artikel: Baby schreit! Was tun?) Das Baby soll seinen eigenen Rhythmus finden und durchschlafen können. Wecken Sie das Kind nicht, selbst wenn es den ganzen Tag schläft. Es durchläuft im Schlaf wichtige Entwicklungsphasen. Ein ruhiger und ungestörter Schlaf, bringt weniger Aufregung mit sich und so kann es das nächste mal wieder ruhig einschlafen. Des Babys eigener Rhythmus ist der der Natur! Kinder merken schnell, dass Sie jemand austricksen möchte. Ältere Kinder (9M+) versuchen meistens so lange aufzubleiben, wie es nur geht. Es ist besser, wenn sie nicht merken, dass jemand versucht, sie zum einschlafen zu bringen. Trotzreaktionen könnten folgen. Versuchen Sie es also auf die sanfte Methode, so dass das Baby es nicht merkt, dass Sie es zum Einschlafen bringen wollen. Falls ihr Kind gerade mit etwas beschäftigt ist, sollten Sie ihm gewähren, es abzuschließen. Wenn Sie das Kind aus einem Spiel herausreißen, kann das unnötige Aufregung für das Kind bedeuten und es schläft schlechter ein. Wenn das Kind trotz aller Maßnahmen nicht einschläft, sollten Sie sich nicht aufregen. Ein Kind kann die Unruhe und Anspannung der Mutter spüren, und das könnte wiederum das Einschlafen verhindern. Machen Sie sich also keine Sorgen. Früher oder später wird es einschlafen. |